Direkt zum Hauptbereich

Amira - Forgotten Islands (2014) Teil 1

Vorbereitung - Amira/Indonesien Blog Teil 1/12

Jede große Reise beginnt mit einem Schritt. Was gestern noch bis ins Detail geplant wurde, beginnt für uns mit der Herausforderung des Kofferpackens.
Fünf Kilo Klamotten plus 115 Kilo Foto- und Tauchequipment

Ein paar Stunden später stehen im Hausflur sechs Gepäckstücke mit einem Gesamtgewicht von 106 Kilogramm. Schnell noch tanken und es geht voll beladen mit dem Stern-Eselgespann los. Bei den Spritpreisen müsste man meinen das die Autobahn wie leergefegt sei, trotzdem ist der obligatorische Stau-Ärger vor Frankfurt schon vorprogrammiert. Vom aufdringlichen Skoda-Fahrer bis hin zum bekloppten Geisterfahrer, jeder drängelt auf seine aufdringliche Weise. Aber wir haben Zeit und verbringen eine Nacht vor dem Flug im NH Airport Hotel, wo Stress und Unruhe Hausverbot haben. Das Einchecken geht besonders zügig voran und dauert keine 10 Minuten. Unser NH Frankfurt Airport Hotel ist strategisch günstig nur fünf Minuten (1,5 km) vom Frankfurter Flughafen entfernt und bietet alle 30 Minuten einen Shuttle Service und auch Parkplätze. Nun kann der gemütliche Teil der Reise beginnen, immerhin stehen drei Tage Anreise an, bevor das eigentliche Ziel erreicht ist. Vierzehn Tage auf der MSY Amira mit einer Forgotten Island Exploration Tour in Indonesien, eine Traumdestination für viele Taucher und Nichttaucher. Entspannt nach einem Drink und leckeren Abendessen, wird der grandiose 3:1 Sieg der Bayern gegen Manchester United gefeiert. Ein toller Einstieg für unser Abenteuer. Nach einem Absacker folgt ein kleiner Spaziergang. Nach nur 20 Minuten sagt Udo »Lass uns zurück aufs Zimmer gehen«. Endlich kann das Entspannungsprogramm beginnen.


Gnadenlos klingelt der Wecker in immer kürzer werdenden Abständen. Es ist kurz vor fünf Uhr. Als überforderte Frau bin ich immer wieder ratlos und versuche zu begreifen warum »Mann« die Fähigkeit besitzt sich umzudrehen und das Gebimmel zu überhören. Kurz darauf klingelt das Telefon. Eine näselnde Stimme ist am anderen Ende der Leitung »Guten Morgen, hier ist ihr Wake-up-Call «. Udo brummelt verschlafen »Schatz, weck mich wenn du fertig bist« dreht sich um und ignoriert die lästigen Tonsignale. Er scheint einen Todeswunsch zu haben. Also geh ich erstmal »Allein« unter die heiße Dusche. Danach stell ich sie auf »Kalt«, wecke meinen »Schatzi« der sich verschlafen aus dem Bett quält und Richtung Dusche wackelt. Bei uns ist es immer so das wir die Temperatur für den anderen eingestellt lassen, aber wer nicht hören kann muss fühlen. Die Rache einer Frau ist halt grenzenlos! Ich dreh die Musik auf »Laut« damit ich mir sein Geschrei nicht anhören muss. Erfrischt kehrt er nach wenigen Minuten zurück und fragt ob ich zu heiß geduscht habe! Grinsend nicke ich ihm zu und bereite mich zum frühstücken vor. Im Frühstücksaal ist das Buffet reichlich und liebevoll angerichtet. Die freundliche Bedienung huscht umher, füllt Kaffee und Säfte auf. Es bleibt genug Zeit in Ruhe die letzten Emails zu checken und die Rechnung zu begleichen. Mit dem Hotel Transfer Bus geht es die paar Kilometer zum Flughafen. Die Schlange am Singapur Airline Schalter ist lang. Bestimmt kennt Ihr das Gefühl vollbeladen zu warten bis der Schalter sich endlich öffnet. Eine Stunde später sind wir ein Meter weitergerückt. Ich finde es immer wieder interessant die Leute zu beobachten um festzustellen wer Taucher ist und mitreist. Vor uns ist eine Familie mit einem Rotzlöffel. Lärm ist Lärm, aber das unerträgliche »Geplärre« ist gesundheitsschädlich. Wir stoßen auf Maik Solf, den Co Geschäftsführer der Amira. Persönlich begrüßt er seine Gäste die sich auf der Tour befinden und stellt uns einander vor. Gemeinsam freuen wir uns auf ein spannendes Abenteuer. Endlich haben auch die Schalter geöffnet. Gott sei Dank gibt es keine Probleme mit dem Übergepäck. Problemlos wird eingecheckt und im »Dufty Free« die letzten Einkäufe erledigt. Mit Kinderlärm werden wir nicht weiter belästigt. Es hat sich herausgestellt das »Die« Business Class fliegen.

Bei einem Taucher passt zwischen Leber und Milz immer ein Pils




Frankfurt NH Hotel First Class Shuttle Service




FRA-SIN, check in bei Singapore Airlines




Noch kurz einen Kaffee vorm Boarding




NH Hotel Frankfurt Airport Eingang




So fängt die perfekte Reise an - Obligatorischer Stau auf der A5 Frankfurt
                                                                                                                          weiter zu Teil 2
© Text: Rose Kefrig, Foto: Udo Kefrig, Team Oceanpics.de

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die Reise und Götterwelt - Zakynthos Teil 1

Die Reise und Götterwelt - Zakynthos/Griechenland Teil 1 »Wisst Ihr schon wo Eure Reise hingeht? ich hätte ja mal Lust auf was Griechisches. Das wäre mein perfektes Reiseziel. Es gibt dort so viel zu entdecken« Die Bucht von Limni Keri »Was meint Ihr? Kennt Ihr einen deutschen Reiseveranstalter der mir was in Griechenland empfehlen kann? « fragt meine Freundin Sabine und liebäugelt neugierig die Flugtickets die auf dem Schreibtisch vor ihr liegen. Ehrlich gesagt: Unsere Reise ist bereits gebucht und vorbereitet. Jule Balzer und die Profis von Tauchen & Reisen weltweit kümmern sich um unsere Reisewünsche. Die Mitarbeiter kennen die meisten Reiseziele persönlich und egal ob Familienurlaub, Singlereise oder Taucherurlaub; passende Angebote aus dem Programm namhafter deutscher Reiseveranstalter, sowie aus eigenen Produkten sind garantiert. Besonders durch die Anbindung an den Taucherverband International Aquanautic Club Balzer KG liegt der Schwerpunkt auf Tauchreisen und Tauchk

Die Reise und Götterwelt - Zakynthos Teil 2

Das best gehütete Geheimnis - Zakynthos/Griechenland Teil 2 Es wäre egoistisch und falsch es als eines des »Bests gehüteten Geheimnis zu verbergen«. Der Hafen von Limni Keri Der blaue Himmel strahlt mit dem azurblauen Wasser um die Wette. Ich wollte schon immer am Meer leben, die salzige Seeluft in meinen Haaren riechen und den Wind auf meiner Haut spüren. Kurz stockt mir der Atem. Auf dem Weg zu der Tauchbasis offenbart sich die idyllische Bucht von Limni Keri spektakulär vor uns. Es hat sich nicht viel verändert. Der Ort ist immer noch klein und überschaubar; einige gute Tavernen und Bars säumen den Pittoresken Hafen. Ein Taucherparadies das ich vor vielen Jahren schon einmal besuchte. Harmonisch schmiegt sich der kleine Ort an die Küste, wo sich auch die deutsche Basis »Nero-Sport« befindet, die im Jahre 1987 von Peter Mohr gegründet und 2011 das 25 jährige Jubiläum feierte. Mit kristallklarem Wasser und guten Sichtweiten ist der Ort vor allem von Tauchern begehrt. Zahlreich