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Die Reise und Götterwelt - Zakynthos Teil 12

Goodbye my Love Goodbye - Zakynthos/Griechenland Teil 12/12
Liebe Familie Mohr, vierzehn erlebnisreiche Tage gehen bei Euch und Nero Sport zu Ende. Der Abschied aus diesem ruhigen Urlaubsparadies fällt schwer.



Joanna, die ihre Apartments betreut, überreicht als Abschied Honig, Olivenöl und Wein. Fast täglich legt sie ihren Gästen sonnengeküsste Tomaten, Aprikosen und Oliven aus eigenem Anbau vor die Tür. Himmlischer Genuss!

»Wo gibt es so was heute noch?«. Diese Frage stelle ich mir als wir uns für den letzten Tauchgang vorbereiten. »Mein Paket ist gekommen« berichtet Lotte aufgeregt und verschwindet grinsend. Keine fünf Minuten später erscheint sie um die Ecke. Voller Neid betrachte ich wie sie einen wunderschönen bunten Tauchanzug vorführt. »Darauf habe ich gewartet. Er ist maßgeschneidert und passt wie angegossen, nun gehen wir tauchen« sagt sie und verschwindet grinsend. Ein letztes Mal spazieren wir zu dem kleinen Hafen und verstauen unsere Sachen um mit der Neraki zu einen der vielen Tauchplätzen zu fahren. Die Sonne lacht von einem strahlend blauen Himmel. Zwischenzeitlich ist es sehr warm geworden und ich bin froh mich ins Wasser fallen zu lassen. Peter und Dennis entführen uns zum Ostriff, ein an der Steilküste vorgelagertes Riff, das durch eine kleine Felserhebung gekennzeichnet ist. Wir haben Glück, keine Strömung, denn meistens kann hier – vor allem im fünf Meter Bereich - eine erhebliche Strömung vorhanden sein, die ein schnelles Abtauchen erforderlich macht. Es ist ein faszinierender Tauchplatz und wir begegnen den üblichen Bewohnern des Mittelmeers: Schwämme, Seesterne, Sepien, Quallen, Nacktschnecken, verschiedenste Fischarten. Udo hat das Glück, das vor seiner Kamera ein Schwarm von Barrakudas vorbeizieht. Im zehn Meter Bereich werfe ich ein Auge auf die »kleineren Schönheiten« die das Mittelmeer zu bieten hat. Schlangensterne räkeln sich zwischen Steinen und an den Wänden. In den Spalten verstecken sich Muränen. Vereinzelnd verlassen sie ihr Versteck und schwimmen über den Grund. Lotte flitzt wie ein kleiner Teufel hin und her und findet mit geschultem Auge gut getarnte Flabbelinas. Peter sucht Höhlen wo keine sind, während Dennis sich die Neraki von unten anschaut. Bewundernswert sind die vielen Seesterne die sich auf einer Stelle ansammeln. Das von oben schräg einfallende Sonnenlicht verzaubert die Unterwasserwelt mit Lichtspielen. Es ist ein letztes Mal das wir mit Familie Mohr tauchen. Sogar »Unterwasser« ist es ein familiäres Gefühl mit Nero Sport den Urlaub zu verbringen. Viel zu schnell vergeht die Zeit. Zurück an der Basis checken schon neue Gäste ein. Auf sie warten erholsame und erlebnisreiche Tage. Ein letztes Mal durchqueren wir Limni Keri. Verabschieden uns von dem kleinen Ort und kaufen ein letztes Souvenir von einer Gichtgeplagten Frau die ihre hübschen Handarbeiten zum Verkauf anbietet. Wir bedanken uns für die wunderschöne Zeit bei Nero Sport. Goodbye my love – Goodbye, Goodbye Auf Wiedersehen.
Barakudas

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© Text: Rose Kefrig, Foto: Udo Kefrig, Team Oceanpics





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